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Wie im Leben - mal gehts rauf, mal gehts runter

Mittwoch, 11. Mai 2016
Riquewihr – Obernai

Jedem Anstiege folgt eine Abfahrt. Nach dem morgendlichen Spaziergang durch das malerische Riquewihr folgt um 8:30 Uhr die Abfahrt nach Ribeauville auf der Elsässer Weinstraße. Die Landschaft ist mit Weingärten eingedeckt und jeder Ort hat Flair. Es gefällt – auf jeden Fall. Der Verkehr nimmt gegenüber Deutschland ebenfalls merklich ab. In Kirtzheim folgt der Anstieg in die Vogesen. Immer bergauf von 200 Höhenmeter vorerst auf 760 Meter (Col du Kreuzweg). Es ist Mittag und so folgt eine Einkehr beim Biobauern („Die Lorenzmühle des Elsass&ldquo auf ein Fanta. Gerald ist der neue Hundeflüsterer und Joy (ein braver Hund) holt das Stöckel jedes Mal aufs Neue. Und es gibt wieder Sahm-Gläser. Wir sind begeistert. Im Blickfeld dann noch ein Gebäude, dessen Architektur im Zeichenunterricht mit Wasserfarben geplant wurde. Wem’s gefällt.

 Der nächste Pass folgt: Col du Charboniere (960 Höhenmeter). Ein kurzer aber heftiger Anstieg in der Mittagshitze. Die Akkus sind leer – daher Einkehr. Österreicher in Frankreich – kein leichtes Unterfangn. Nach langem Hin und Her wird Personal aus der Küche angekarrt – mit etwas deutschen Sprachkenntnissen. Die Frage nach Pommes frites wird eher geringschätzig zur Kenntnis genommen. Die Frage nach dem Kindermenü kostet ihm einen Seufzer und als dann auch noch nach einer Suppe gefragt wird, entlockt es ihm mit einem süffisanten Lächeln „Nur im Winter“. Zum Schluss einigt sich die Gruppe auf Burger, gut durch und mit Münster-Käse. Dann kommt der letzte und höchste Pass: Champ du Feu mit Kreisverkehr und Leuchtturm. Von nun geht es eher eben zur berühmten Klosteranlage St. Odilie (Mount St. Odile) mit seinem tollen Ausblick auf die Rheinebene. Alle Besprechungen im Vorfeld fruchten allerdings nicht, die Gruppe, mit Ausnahme Lefti, prescht die direkte Linie nach Obernai hinuter. Die Abzweigung war leider nur schwer zu erkennen. Aber vorbei ist vorbei: Lefti besichtigt die Anlage im Alleingang und genießt den einzigartigen Ausblick. Im Obenai wieder Zusammentreffen aller Teilnehmer beim Hotel la Cloche, einem unter Denkmalschutz stehenden Hotel im Stadtzentrum. Das Fünfbettzimmer ist klein, aber … eher klein. Obernai besitzt viele Fachwerksbauten und ist sehenswert. Allerdings setzt um 17 Uhr starker Regen ein, der die Besichtigung der Häuser verzögert. Auch Pläne für die nächsten Tage werden geschmiedet (Wetterbericht). Mal sehen wie es kommt. Das Abendessen wird in einem Restaurant eingenommen, das „etwas riecht“. Die Lösung: Münster Käse vom Flammkuchen. Gewöhnungsbedürftig.

12.5.16 06:24

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