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Tag 4 - Am längsten Tag zeigt die Region Le Crete ihr zauberhafte Vielfalt

Das Hotel fällt eindeutig unter eines der drei Besten im Rahmen einer Al Carbon-Tour. Frühstück super und vor allem die Hilfsbereitschaft. Der Fehler, dass es nicht direkt am See liegt, liegt ja nicht zwingenderweise beim Hotel, sondern eventuell beim Bucher.

Castiglione del Lago liegt in Umbrien und es fällt auf, dass in Umbrien die Straßen schlechter sind. Sofort nach Überqueren der Regionsgrenze wird der Asphalt wieder angenehmer. Neben den Straßen werden die Weinbaufelder und Zypressenalleen wieder zunehmend mehr. Nach ca. 40 km gibt es ein Problem: Eine Schotterstraße. Die  Umfahrung hinauf nach Montepulciano (20 %) ist giftig und mörderisch. Leider schwinden nicht nur die Kräfte, sondern am Garmin auch der vermeintliche Weg zurück zur Route. Kaffeepause und Beratung. Die gute alte Straßenkarte wird ausgepackt und gemeinsam wird ein Weg über die Panoramastraße SP 146 gesucht … und gefunden. Nach ca. 10 Extrakilometern erfolgt in Montefollonico die Rückführung zur Route. Das ist gut so, dennn die Route durch die bekannte Landschaften Le Crete unnd Chiana sind reizvoll und toll. Der Autor dieser Zeilen weiß: er wiederholt sich. Aber diese Tour ist aufgrund der landschaftlichen Eindrücke ein Erlebnis von früh bis spät. Die Straßenzüge schmiegen sich in die Landschaft wie dazugehörig. Wenig bis gar kein Verkehr, gute bis ausgezeichnete Straßen und wie bereits gesagt: Eine Region für Radfahr-Genießer. Einzig das ewige Auf und Ab könnte für Hobbyradler ein muskuläres Problem darstellen.

In Montisi erfolgt die Mittagsrast. Der Elektrolythaushalt muss aufgefüllt werden (und außerdem soll auch dne Augen kurz eine Erholung gegönnt werden). Die Gruppe gerät an einen Wirt, der Mitglied der Slow-Food-Assoziation ist. Das ist kein Scherz. Alles Bio und alles aus der Region. Er hat keine Mikrowelle und auch keinen Gefrierschrank. Und auch das Bier ist aus der Region (0,7 Liter Flaschen die in einer Zeremonie geöffnet werden, ähnlich dem Öffnen einer Champagnerflasche). Die Ankunftszeit am Abend wird um 1 Stunde nach hinten verschoben. Es handelt sich hier um Erlebnisgastronomie Teil 2. Dieser Wirt verdient Beachtung und innere Einkehr. Dann geht es weiter Richtung Asciano bzw. Siena. Hubert macht dabei seltsame Geräusche. Die Gruppe tippt auf das Rad und nach ein paar Öltropfen ist dieses Problemchen behoben.

Die Einfahrt zum weltberühmten Hauptplatz Il Campo in Siena verläuft dank Navi problemlos. Eispause und dazu ein paar Pizzabrothappen (Teig mit Knoblauch). Das rege Treiben am Platz wird beobachtet und die Macken des einen oder anderen Touristen analysiert. Die Ausfahrt durch die Fußgängerzone ist schwieriger und die letzten 40 km nach San Gimignano werden in Angriff genommen. Dieser Abschnitt kann leider nicht mit den bisher gesehenen mithalten. Ankunft um 19 Uhr und Bezug der Zimmer in einer Nebengasse. Der Vermieter ist relaxt (sehr relaxt) und schenkt der Gruppe kurzerhand eine Flasche Rotwein zur Einstimmung auf die Stadt. Das Abendessen ist wie immer top (Gastraum in einer alten Fleischhauerei – viele Utensilien wie Fleischerhaken sind noch vorhanden).

San Gimignano war vor zwei Jahren ein Highlight der damaligen Tour. Im Vergleich zu den heuer gesehenen Dörfern verblast dieser Eindruck ein wenig. Allerdings auf hohen Niveau.

Tourdaten:

142,7 km; 2.104 Höhenmeter; Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,85 km

10.5.15 11:38

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