Tourbook Al Carbon

Radteam Leopoldschlag live on tour
 

Letztes Feedback

Meta





 

Tag 3 - Erlebnisgastronomie in Radicofani

Nun folgt die Geschichte von fünf Carbonis, die auf der verzweifelten Suche nach etwas Essbaren sind. Ein Lebensmittelgeschäft wird auserkoren, diese Aufgabe zu übernehmen. Vier Carbonis betreten das Lokal, einer übernimmt die Aufgabe, die Räder zu beaufsichtigen. Kurze Orientierung im Ladenraum, es gibt alles, nur eins nicht: Personal. Eine alte Senorita übernimmt die Aufgabe der Chefin, der Kassiererin, der Fleischthekenverkäuferin, der Bäckereifachverkäuferin und auch noch die Dame an der Telefonzentrale. Lefti beginnt und ordert an der Fleischtheke ein Baguette mit Proscuitto. Die nette Dame fragt mehrmals in wie viele Teile sie das gute Stück teilen soll. Ein ganzes Baguette für eine einzige Person erscheint ihr Verschwendung. Zu guter Letzt wird das Stück einmal geteilt und mit Verwunderung festgestellt, dass in beide Hälften Schinken soll. Nun kommt ein schwieriger Teil: Auf der Wurstschneidemaschine liegt eine Wurst mit einem Durchmesser von geschätzten 50 cm (Kein Scherz). Im Stile eines russischen Gewichthebers stemmt sie die Wurst zur Seite, nicht ohne dabei ein herzhaftes „Uff“ zu stöhnen. Das Telefon läutet und ein längeres Gespräch beendet die momentane Arbeit. Okay. Nach dem Ende des Telefonates wird die zweite Hälfte belegt. Problem: Die erste Hälft ist für die Dame unauffindbar und keiner der Carbonis kann helfen, weil keiner ihre Sorgen versteht. Die Lösung liegt allerdings so nah: Die erste Hälfte liegt bereits in Plastikfolie verpackt vor ihr. Carboni eins ist bedient. Walter nimmt das verbleibende Semmerl. Nun ist das Gebäck aus. Hubert nimmt ein Brot aus dem Regal und hat die glorreiche Idee, einfach Schinken dazuzunehmen. Allerdings ist das Brot bereits reserviert und die Dame, deren Namen auf dem Verpackungspapier steht, entreißt Hubert das Brot. Hubert wehrt sich und erst nach Vorlage des Personalausweises und Kontrolle der Daten mit dem Schriftzug auf dem Verpackungspapier lässt Hubert aus. Herbert entdeckt inzwischen Toastbrot und nimmt nun dem Kampf auf. Nach Durchsage, dass er 30 Deka Proscuitta möchte, erkärt die nette Dame, nun müsse sie mal kassieren. Hubert möchte sie am liebsten über die Theke hinweg zurückreißen, aber übersehen ist auch übersehen. Jetzt wird kassiert. Hubert, Herbert und Gerald haben nur einen Gedanken: Hoffentlich läutet jetzt nicht noch einmal das Telefon. Träume sind aber bekanntlich Schäume und auch Wünsche werden in der Regel nicht erhört. Ein kurzes Pläuschen am Telefon muss sein.  Dann bleibt es ruhig. Also die Bestellung: 30 Deka Schinken. Deutsch gedacht ist allerdings nicht italienisch gesprochen: Nach drei Scheiben bleibt die Maschine ruhig. Dreißig und Drei sind nun mal verschiedene Vokabeln. Mit Zeichen und Deutungen wird das Problem behoben. Nach langer, langer Zeit sind alle zufriedengestellt.

Es hat gedauert, aber zu guter Letzt sind alle satt geworden. Für alle, die bereits bei drei Personen in Schlange nach einer neuen Kasse rufen: Diese Ruhe sollte man haben. Und am Ende haben alle ihren Wunsch bekommen. 30 Minuten früher oder später bilden beim Schreiben dieser Zeilen bereits keine Rolle.

7.5.15 00:36

Letzte Einträge: Bodensee unter Wasser, Tour Breslau - Tag 1, Tour Breslau Tag 2 - Willkommen in Polen, Tour Breslau - Tag 4 - Goodbye Polen - wir sind wieder "Zuhause", Tour Breslau Tag 5 - Im Osten nichts Neues, Tour Breslau Tag 6 - Willkommen Zuhause

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(9.5.15 08:17)


Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen