Tourbook Al Carbon

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Tour Breslau Tag 6 - Willkommen Zuhause

Planmäßige Abfahrt um 7:30 Uhr in Jihlava. Der am Vortag angekündigte 25+-Schnitt konnte wegen Top-Asphalt und dank Streichung einer Pause trotz Protest von Lefti und Schnellstraße locker erreicht werden.Pause dann auf einer Tankstelle in Trebon mit Hot-Dog und Kozel-trinkenden-Dog(Hund).In der City von Trebon fuhr Pepi fast eine ältere Frau über den Haufen - aber dank Vollbremsung kein größeres Problem.Nach dem letzten Anstieg vor Kaplice riss Bernhard das hintere Schaltseil. Zum Glück rollten wir fast nur noch bergab bis zum Geheimtipp wo dank Pepis Multitoolwerkzeug (Testsieger) das Schaltseil provisorisch repariert wurde. Auch der Spritzschutz konnte auf der regennassen Straße noch erfolgreich gestestet werden - Fazit - kann in Serie gehen und wird wohl bald im Lagerhaus verkauft werden (neben den Batterien).Beim Geheimtipp wurde noch eine kleine Stärkung eingenommen - Birell und so weiter...Bericht von der Ankunft und Tourdaten folgen....

11.6.16 13:45, kommentieren

Tour Breslau Tag 5 - Im Osten nichts Neues

Nach morgendlichem Spaziergang und Einkauf in der Bäckerei gingen wir frühstücken. Nach kurzer Zeit dachten wir uns - wo bleibt Bernhard bei diesem Top-Frühstück??? Dann kamen wir darauf, dass man die Tür zum Frühstücksraum nur mit einem Schlüssel öffnen kann - diesen hatte allerdings Schini eingesteckt!Da Lefti Batterien für sein Hofer-Navi (Garmin für Arme) in einem Batteriefachgeschäft kaufen wollte und nicht bei unserem persönlichen Batterie-Lieferanten verzögerte sich der Start um 7 Minuten.Je weiter wir uns von der polnischen Grenze entfernten wurde auch der Asphalt immer besser! Das ständige Auf- und Abfahren erinnerte uns an zuhause.Nach kurzer Zeit hatte sich Schinis Knietape trotz der besseren Straßen gelöst - Primar Dr. Chrisi begutachtete die Ursache und befestigte den Tape lehrbuchmäßig.Die Vormittagspause fand auf dem Friedhof statt. Die Nachbarn verhielten sich unauffällig ruhig.In Zdar wurde die Kirche besichtigt weil Josef dies unbedingt wollte. Ein Nachswuchsfotografenhoffnung schoss noch ein professionelles Foto samt Kirche und Füßen von uns - hätten wir den doch schon gestern bei der Ortstafel in Breslau gehabt dann wäre diese auch darauf gewesen.Die Suche nach einem Lokal zur Mittagsrast entpuppte sich als sehr schwierig. Nachdem wir schließlich ein Restaurant im Schloss von Polna gefunden hatten fanden wir aber die Tür zur Gaststube nicht. Zum Glück zeigte uns die äußerst brave Kellnerin den Eingang.In Jihlava fanden wir nach einiger Suche die gut versteckte Touristeninformation mittens am Hauptplatz. Dort bekamen wir dann relativ schnell eine Unterkunft. Zuvor gönnten wir uns noch ein Zmrzlina.Am Abend steht jetzt natürlich noch das Eröffnungsspiel der Euro am Programm!Tagesbilanz: 131 km - 1.850 Höhenmeter - Schnitt 23,67Wetter wie bisher jeden Tag super - dünne Wolken aber etwas dicker als gestern!

10.6.16 19:09, kommentieren

Tour Breslau - Tag 4 - Goodbye Polen - wir sind wieder "Zuhause"

Frühstück wurde schon auf 6 Uhr festgesetzt - die beiden Schauer waren natürlich die Ersten dort!Die Stadtausfahrt wurde problemlos gemeistert. Bei der ersten Pause nach 60 km wurden polnische Süsswaren in der Bäckerei "Pekarnia Hert" gekauft und für gut befunden.Der Asphalt in Polen lässt sehr zu wünschen übrig - schlimme bzw. unbrave Straßen - Schinis Kommentar dazu "Kaum wird der Asphalt besser wird es besser". Etliche Paris-Roubaix Teilabschnitte "Römerstraßen" (Kopfsteinpflaster) säumten unseren Weg. Wäre das Geld nicht besser in neuen Asphalt angelegt???Mittagessen in Klodzko - danach ging es auf das Dach der Etappe - die Luft wurde schon dünn - 19,99% steile Rampen stellten sich uns in den Weg - das Schmelzwasser neben der Straße vereinigte sich mit dem Schweiß von uns. Doch selbst die Wildschweinwarntafel hielt uns nicht von der Erklimmung der Passhöhe ab.Beim 2007 neu errichteten Grenzübergang (Brücke) sah Schini seine EU-Steuergelder falsch angelegt und so beschädigte er mit dem Helm das Dacheck des Wartehäuschens. Helmtest bestanden!Gasthaus kurz nach der Grenze entpuppte sich zum neuen Geheimtipp - Österreichertreff - Bärentaler (Jäger aus Spital an der Drau) und Mundln (Wiener Imker) leisteten uns Gesellschaft. Die letzten Zloty wurden in tschechisches Bier investiert bzw. aus den Münzen billige Beilagscheiben produziert.In Zamberk wurde Hotel bezogen - die Rennräder wurden teilweise auf die Zimmer mitgenommen - Bad und Klo sind auf engstem Raum untergebracht.Tagesbilanz: 162 km - 1.950 Höhenmeter - Schnitt 23,08Wetter - am Vormittag dünne Wolken und Nachmittags hauchdünne bis keine Wolken - der Corndryer/Heudürrer schien uns im Gastgarten bereits auf das Haupt!

9.6.16 21:07, kommentieren

Tag 3 - Tour Breslau - Tag der Bahnübergänge

Vor dem Frühstück steht Schlossbesichtigung bei einigen auf dem Programm. Viele essentielle Fotos werden geschossen.Nach Frühstück - sogar mit Schnittchen starteten wir um Punkt 8 Uhr Richtung Breslau.Bei wolkenlosem Himmel sind alle voll motiviert - auch eine autobahnähnliche Straße kann uns nicht aufhalten.Die polnischen Ortstafeln sind uns bis heute ein Rätsel - kaum endet ein Ort - beginnt schon der Nächste?Der Asphalt wird auch zunehmend schlechter. Auf einem Kinderspielplatz wird nach gut der Hälfte der Strecke ein Halt eingelegt. Auch die Geräte werden einem Test unterzogen. In Österreich würden sie als nicht tauglich befunden!Weiter geht's bei einem Stausee vorbei Richtung der Hauptstadt Schlesiens.Um Punkt zwölf Uhr treffen wir beim Hotel ein - doch Zimmer noch nicht fertig - kein Problem - umgezogen und Stadtbesichtigung.Der top vorbereitete Reiseleiter Andreas Schinagl zeigt den Rynek (Ring) mit Rathaus und top Lokale finden sich auch. Zum Essen wird eine eher deutsche Schluckhalle auserkoren.Nach kurzer Zeit wird von manchen Teilnehmern ein Bierchen der Erklimmung der Elisabethkirche vorgezogen. Doch 3 wagen sich die 350 Stufen hinauf und der top Ausblick auf die Stadt entschädigte für die Strapazen.Der Reiseleiter zeigte der Gruppe die vielen Oderinseln, Zwerge und Brücken - viele Kirchen und auch viele "Brave" laut Hansi waren zu sehen.Nach Eispause auf der Dominsel gingen wir zurück zum Hotel - endlich duschen....

8.6.16 19:19, kommentieren

Tour Breslau Tag 2 - Willkommen in Polen

Hansi wurde zum Chief of the Day bestimmt. Ein strenger Zeitgenosse - denn jeder hatte den Tag über nur 2 Wünsche frei!!!Nach einem morgendlichen Spaziergang mit Stadtbesichtigung und Weinhangbeschau wurde ein Top-Frühstück von der Wärterin aus tiefstem Herzen und mit Liebe serviert.Pünktlich um 8 Uhr nachdem auch die Gemeinde fertig wurde, wurde die Fahrt aufgenommen. Wolkenloser Himmel und ideale Temperaturen zum Radfahren.Immer mit Blick auf ein Kohlekraftwerk in der Nähe Kutna Hora fuhren wir im welligen Gelände dahin.Im 10:30 wurde ein kleine Snackpause bei einem Supermarkt eingelegt. Beim Wegfahren musste Lefti die Batterie bei seinem Garmin wechseln. Obwohl wir schon Eile hatten wies uns der Chief of the Day darauf hin, dass er sich Zeit lassen kann weil dies essentiell ist!!!Mit Blick auf das Skigebiet von Spindlermühle wurde in Trutnov ein essentiel wichtiges Essen eingenommen.Aufgrund Falschparkens wurde Chrisi des Gastgartens verwiesen. Nach kurzer Unterredung in einer uns unbekannten Sprache wurde auch dieses Problem gelöst.Dann stand Fototermin beim Rübezahlbrunnen am Hauptplatz am Programm.Weiter über einen kleinen Pass erreichten wir die Felsenstadt Ardspach.Um Punkt 15:47 passierten wir den einspurigen Grenzübergang nach Polen. 6 jungfräuliche Polenbesucher wurden in Empfang genommen.Die Suche nach einem Gastgarten zur Kaffeepause gestaltete sich schwierig - so musste der erstbeste (auch im Schatten) genommen werden.Eine junge brave Kellnerin brachte uns alles außer Kuchen. Auch eine Umstellung des Tisches in die Sonne wäre möglich gewesen - allerdings befand sich dieser Sonnenplatz auf einer Hauptstraße - gut das wir es dann doch nicht gemacht haben!Übernachtung heute im Schlosshotel Ksiaz - die Räder haben ihre eigenes Zimmer bekommen und die Gemeindebediensteten natürlich eine Suite.Tagesbilanz: 163 km - ca. 2000 Höhenmeter - Schnitt 23,1Die Straßen in Tschechien waren nicht so gut - dafür gesäumt mit zermalmten Igeln - in Polen wurde der Asphalt aber wieder besser!Bis morgen in Breslau - eure 6 Carbonis!

7.6.16 20:00, kommentieren

Tour Breslau - Tag 1

Vor dem Start wurden die neuen Spritzschutzflügel (Patent Pepi) ausgegeben und sogleich einer Inspektion unterzogen. Es wurden Verbesserungsvorschläge aufgezeigt. Schinis Flügel hing immer nach links und somit wurde er bei den Abfahrten um 0,5 km/h gebremst.Budweis wurde östlich über Trebon umfahren inmitten eines großen und herrlichen Waldgebietes. Bei einer kurzen Pause wurde noch ein Maibaum mit Fegeschutz begutachtet.In Tabor war eine Brücke gesperrt und so musste ein Umweg über eine steile Steinstiege (ca. 50 Höhenmeter mehr) bewältigt werden. Auch die lokalen Gewitter wurden umrundet - links, rechts und hinter uns Regen - nur wir erwischten das Sonnenloch beim Mittagessen im sonnigen Gastgarten.Die Höhenmeter wurden immer mehr - ein stetiges bergauf und bergab - wir fuhren ständig zwischen 400 und 500 Meter Seehöhe hin und her - bei einer Bushaltestelle wurde ein Rast eingelegt - Bernhard verzichtete und hielt stattdessen ein 10 Minütiges komatöses Mittagsschläfchen. Die Autos fuhren ca. 10 cm bei seinem Kopf vorbei.Pepi unser Fotograph am Ende des Feldes machte 114 Fotos. Doch ca. bei Kilometer 185 machte es "Peng". Luft weg zum Glück nur beim Schlauch. Nach weiteren 15 km genau bei der 200 km Marke wollten wir einen Juchizer machen - doch es knallte wieder - dieses Mal der Vorderreifen bei Pepi. Die Gründe für dieses Einzelschicksal werden noch ergründet.Ein Zug der auf der Wiese fuhr hielt uns noch für kurze Zeit auf - doch dann sahen wir schon die Kathedrale von Kutna Hora. Diese wurde einem Blickkontakt und eine für die meisten ausreichende Besichtigung unterworfen. Bis ein gelungenes Foto entstand wurden mehrere Fotografinnen benötigt - bei der schönsten (bravsten) gelang es dann doch.Freundlicher Empfang von der braven Wärterin des Hotels mit Willkommensbier.Zusammenfassung: 220 km - Ca. 2500 Höhenmeter - Schnitt 24,6Schöne Nebenstraßen - sehr hügelig - fast wie zuhause - fast kein Verkehr - Wetter top - ein Paradies für Rennradfahrer

6.6.16 21:36, kommentieren

Bodensee unter Wasser

Freitag, 13. Mai 2016

Villingen-Schwenningen – Bregenz

Ca. 160 km

 

Aufgrund des Regens vom Vortag und der schlechten Wetterprognose teilt sich die Gruppe in Radfahrer und Zugfahrer. Der erste Gruppe gehört Lefti an, der zweiten der Rest.

Gruppe 1: Das erste Etappenziel heißt Donaueschingen mit der Donauquelle, die kurz besichtigt wird. Es geht weiter Richtung Hegaublick, der einen wunderbaren Blick ins Tal gewährt. Leider ist jedoch das Wetter dafür nicht geeignet. Die Abfahrt nach Stockach allerdings ist zum Genießen. Ohne Bremse und ohne Tritt geht es kilometerlang dahin. In Ludwigshafen wird der Bodensee erreicht. Nun beginnt der Nieselregen, der bis zum Ende nicht aufhört. Problematisch sind aber auch die großen Pfützen, die aufgrund des Unwetters der Vortage den Radweg befüllen. Meersburg, Friedrichshafen (Zeppelinmuseum) und die Insel Lindau sind die weiteren Ziele. Der Radweg wäre grundsätzlich schön, kann aber bei diesem Wetter nicht genossen werden. Leider.

Auf der Insel Lindau erfolgt der Zusammenschluss der Gruppe. Nach einer Stadtbesichtigung der Altstadt werden die letzten Kilometer bis Bregenz mit einem Schiff bewältigt.

Der Nachtzug hält ebenfalls noch eine Überraschung parat: Die Liegebetten sind bereits vergeben. Die Carbonis werden somit auf einzelne Abteile aufgeteilt. Zum Glück sind noch fünf vorhanden. Wäre nur interessant, wo jene untergebracht wurden,  in dessen Betten nun wir liegen.

16.5.16 20:25, kommentieren

Herbergsuche in Villingen-Schwenningen

Durchnässt und bereits leicht durchfroren wird das Stadttor durchschritten. Gerald springt das Touristik-Infozentrum ins Auge, das daraufhin besucht wird. Zwei Mitarbeiterin erkennen der Ernst der Lage, müssen jedoch mitteilen, dass alle Zimmer ausgebucht sind. Ein Hotel hätte noch eine Suite, allerdings nur für vier Personen. Eine nochmalige Nachfrage ergibt die Lösung: Ein Zusatzbett wird hineingestellt. Gleichzeitig werden die Carbonis über die Möglichkeit der Abendgestaltung informiert, mit Stadtplan und genauer Beschreibung.

Im Hotel wird eingecheckt. Die Freude bei der Rezeption hält sich in Grenzen. Allerdings ist das Zimmermädchen mehr als freundlich. Nach freundlicher Bitte werden Handtücher und Kleiderbügel in großen Mengen nachgereicht. Überall im Zimmer hängen Kleidungsstücke zum Trocknen. Die Kleiderbügel werden kurzerhand in die Ritzen der Fachwerkstreben eingehängt. Not mach erfinderisch.

Nach erfolgter Körperpflege, der Wäschereinigung und einer Fanta an der Bar wird die Stadtbesichtigung begonnen. Herbert und Gerhard haben inzwischen noch die Schuhe mit Zeitungspapier von der Hotelbar ordnungsgemäß ausgestopft. Alle helfen zusammen.

Das Essen wird im Sudhaus, berühmt für seine Rumpsteaks, eingenommen. Allerdings: Rumpsteak ist aus, wegen der Feiertage. Die Logik wird nicht ganz verstanden, aber zur Kenntnis genommen. Platz genommen wird in einem riesigen Holzfass. Nach dem Abendmahl gesellt sich Giuseppe zur Gruppe.  Es handelt sich um den früheren Besitzer, der nun krankheitsbedingt nur mehr mithilft. Seine Geschichten von ihm und seinem Freund Salvatore aus Kalabrien und Holland bringen die Gruppe zum Lachen, bis die Tränen aus den Augen schießen. Ein legendärer Abend für alle Beteiligten. Aufgrund der Hitze im Fass muss der Sitzplatz auf den Bürgertisch. Man kredenzt Rotwurzel-Schnaps und sonstige Spezialitäten.

Beim Heimgang wird noch die Färbergasse, die längste Lokalmeile in Baden-Württenberg, besucht. Müde begibt sich die Gruppe schlussendlich zu Bette.

16.5.16 20:13, kommentieren

Regen setzt der Gruppe zu

Obernai - Villingen/Schwenningen
ca. 130 km

Nach einem starken Regenschauer in der Nacht bricht die Gruppe um 8:30 Uhr bei trockenem Wetter zur 4. Etappe auf. Südlich von Straßburg führt die Route auf Nebenstraßen durch die Rheinebene. Nach ca. 30 km muss eine Absperrung überquerrt werden. Die Straße führt allerdings direkt auf eine Autobahn (manche Absperrungen haben durchaus Sinn). Also Umkehr und weiter. Im Bereich der Grenze zu Deutschland setzt Regen ein. Ab diesem Moment hat die Gruppe jedes Wetter und man denkt an Forrest Gump: kleine Tropen, große Tropfen, Tropfen von oben, Tropfen von der Seite udn Tropfen von unten. Zudem sinken die Temperaturen ebenfalls merklich.

Vorbei an Offenbach geht es bei Gengenbach in das Kinzingtal. Erste Rast bei einer Tankstelle mit heißem Kaffee und Schkokoriegel. Leider kann die Gruppe die Schönheit des Kinzingtal nicht genießen, zu sehr sind sie vom Regen abgelenkt. In Hausach erfolgt die Abzweigung in das Gutachtal. Von nun geht es bergauf. Vorher noch eine Stärkung an einer weiteren Tankstelle. Die Dame an der Kasse ist nett und klärt die Gruppe über die Möglichekiten des Bahngebrauchs auf. Außerdem ist sie eine kleine Berühmtheit, auf SWR gibt es die Dokumentation "Die Dame von der Tankstelle" über die seit 40 Jahren als Tankwartin arbeitende Dame.

In Hornberg folgt die Abweigung zum Winkopf auf über 900 Höhenmeter. Anstrengend. Bei der Abfahrt nach Villingen-Schwenningen wird eine Entscheidung getroffen. Die Etappe wird aufgrund der Kälte abgebrochen. Die Hotelsuche beginnt und ist einen eigenen Blog wert.

 

 

 

16.5.16 19:30, kommentieren

Wie im Leben - mal gehts rauf, mal gehts runter

Mittwoch, 11. Mai 2016
Riquewihr – Obernai

Jedem Anstiege folgt eine Abfahrt. Nach dem morgendlichen Spaziergang durch das malerische Riquewihr folgt um 8:30 Uhr die Abfahrt nach Ribeauville auf der Elsässer Weinstraße. Die Landschaft ist mit Weingärten eingedeckt und jeder Ort hat Flair. Es gefällt – auf jeden Fall. Der Verkehr nimmt gegenüber Deutschland ebenfalls merklich ab. In Kirtzheim folgt der Anstieg in die Vogesen. Immer bergauf von 200 Höhenmeter vorerst auf 760 Meter (Col du Kreuzweg). Es ist Mittag und so folgt eine Einkehr beim Biobauern („Die Lorenzmühle des Elsass&ldquo auf ein Fanta. Gerald ist der neue Hundeflüsterer und Joy (ein braver Hund) holt das Stöckel jedes Mal aufs Neue. Und es gibt wieder Sahm-Gläser. Wir sind begeistert. Im Blickfeld dann noch ein Gebäude, dessen Architektur im Zeichenunterricht mit Wasserfarben geplant wurde. Wem’s gefällt.

 Der nächste Pass folgt: Col du Charboniere (960 Höhenmeter). Ein kurzer aber heftiger Anstieg in der Mittagshitze. Die Akkus sind leer – daher Einkehr. Österreicher in Frankreich – kein leichtes Unterfangn. Nach langem Hin und Her wird Personal aus der Küche angekarrt – mit etwas deutschen Sprachkenntnissen. Die Frage nach Pommes frites wird eher geringschätzig zur Kenntnis genommen. Die Frage nach dem Kindermenü kostet ihm einen Seufzer und als dann auch noch nach einer Suppe gefragt wird, entlockt es ihm mit einem süffisanten Lächeln „Nur im Winter“. Zum Schluss einigt sich die Gruppe auf Burger, gut durch und mit Münster-Käse. Dann kommt der letzte und höchste Pass: Champ du Feu mit Kreisverkehr und Leuchtturm. Von nun geht es eher eben zur berühmten Klosteranlage St. Odilie (Mount St. Odile) mit seinem tollen Ausblick auf die Rheinebene. Alle Besprechungen im Vorfeld fruchten allerdings nicht, die Gruppe, mit Ausnahme Lefti, prescht die direkte Linie nach Obernai hinuter. Die Abzweigung war leider nur schwer zu erkennen. Aber vorbei ist vorbei: Lefti besichtigt die Anlage im Alleingang und genießt den einzigartigen Ausblick. Im Obenai wieder Zusammentreffen aller Teilnehmer beim Hotel la Cloche, einem unter Denkmalschutz stehenden Hotel im Stadtzentrum. Das Fünfbettzimmer ist klein, aber … eher klein. Obernai besitzt viele Fachwerksbauten und ist sehenswert. Allerdings setzt um 17 Uhr starker Regen ein, der die Besichtigung der Häuser verzögert. Auch Pläne für die nächsten Tage werden geschmiedet (Wetterbericht). Mal sehen wie es kommt. Das Abendessen wird in einem Restaurant eingenommen, das „etwas riecht“. Die Lösung: Münster Käse vom Flammkuchen. Gewöhnungsbedürftig.

12.5.16 06:24, kommentieren